15. Aug 2026

Ein schmerzhaft geschwollenes Augenlid kann auf ein Gerstenkorn hinweisen. In unserer Augenarztpraxis in Weilburg untersuchen wir die Entzündung und behandeln Sie nachhaltig.
Ein Gerstenkorn, medizinisch Hordeolum genannt, entsteht durch eine bakterielle Entzündung einer Drüse am Augenlid. Typisch sind eine gerötete, druckempfindliche Schwellung und ein kleiner gelblicher Punkt, an dem sich Eiter gesammelt hat. Auch die Bindehaut kann gereizt sein.
Anders als ein Gerstenkorn ist ein Hagelkorn meist weniger schmerzhaft. Es entwickelt sich langsamer und entsteht durch eine verstopfte Talgdrüse.
Viele Gerstenkörner öffnen sich nach einigen Tagen von selbst und heilen anschließend ab. Eine saubere, warme Kompresse kann mehrmals täglich für etwa fünf bis zehn Minuten vorsichtig auf das geschlossene Auge gelegt werden.
Wichtig ist außerdem:
In unserer Praxis betrachten wir das Augenlid genau und prüfen, ob tatsächlich ein Gerstenkorn oder eine andere Veränderung vorliegt. Die Behandlung richtet sich nach der Lage, Größe und Ausprägung der Entzündung.
Je nach Beschwerden können geeignete Augentropfen oder Salben eingesetzt werden. Heilt das Gerstenkorn nicht ab oder ist die Schwellung besonders ausgeprägt, kann ein kleiner chirurgischer Eingriff sinnvoll sein. Eine operative Entfernung ist jedoch in vielen Fällen nicht notwendig.
Eine Untersuchung ist besonders ratsam, wenn die Schwellung stark zunimmt, erhebliche Schmerzen verursacht, das Sehvermögen beeinträchtigt ist oder sich die Entzündung über das Augenlid hinaus ausbreitet. Auch wiederkehrende oder über längere Zeit bestehende Gerstenkörner sollten augenärztlich kontrolliert werden.
In unserer Augenarztpraxis in Weilburg klären wir die Ursache Ihrer Beschwerden und besprechen mit Ihnen die passende Behandlung. Vereinbaren Sie gerne einen Termin.