15. Sep 2026

Die OCT-Untersuchung in unserer Augenarztpraxis in Weilburg unterstützt uns unter anderem bei der Glaukomdiagnostik sowie bei der Beurteilung von Makuladegeneration und diabetesbedingten Netzhautveränderungen.
OCT ist die Abkürzung für optische Kohärenztomografie. Das moderne bildgebende Verfahren erstellt mithilfe von Lichtwellen detaillierte Schnittbilder des Augeninneren. Dadurch können wir die einzelnen Schichten der Netzhaut und die Nervenfasern am Sehnerv genau betrachten und vermessen.
Die Untersuchung ist berührungsfrei, schmerzlos und dauert meist nur wenige Minuten.
Für die Aufnahme sitzen Sie vor dem OCT-Gerät und legen Kinn und Stirn an einer Halterung ab. Während Sie einen vorgegebenen Punkt ansehen, erfasst das Gerät die benötigten Bilder. Ihr Auge wird dabei nicht berührt.
Die Aufnahmen stehen direkt im Anschluss zur Verfügung. Wir können darauf beispielsweise Flüssigkeitseinlagerungen, Veränderungen der Netzhautschichten oder Auffälligkeiten am Sehnerv erkennen.
In unserer Augenarztpraxis in Weilburg nutzen wir das OCT vor allem bei Erkrankungen der Netzhaut und des Sehnervs. Bei einem Verdacht auf Glaukom lässt sich beurteilen, ob die Nervenfaserschicht bereits verändert ist. Auch bei einer altersbedingten Makuladegeneration oder bei Netzhautveränderungen durch Diabetes liefert die Untersuchung wichtige Informationen.
Darüber hinaus kann eine OCT-Diagnostik bei unklaren Sehverschlechterungen sinnvoll sein. Welche Untersuchung erforderlich ist, entscheiden wir immer anhand des persönlichen Befundes.
OCT-Aufnahmen lassen sich bei späteren Kontrollterminen präzise miteinander vergleichen. Auf diese Weise können wir auch kleinere Veränderungen frühzeitig erkennen und beurteilen, ob eine Erkrankung stabil bleibt oder fortschreitet.
Das OCT unterstützt uns auch dabei, die weitere Behandlung und die Kontrollabstände individuell auf Ihre Augengesundheit abzustimmen.